Excercise Scenario Generator

Excercise Scenario Generator: KI-gestützter Generator von Übungsszenarien für Krisenstäbe im BevölkerungsschutzDaten nutzen, Wirkung entfalten: automatisierter Generator basierend auf Szenarien der nationalen Risikoanalyse (www.risk-ch.ch), Ereignisberichten und weiteren öffentlichen Verwaltungsdaten um Übungsszenarien für Table-top Übungen im Bevölkerungsschutz zu erstellen.

Bundesamt für Bevölkerungsschutz, Fachbereich Weiterentwicklung Bevölkerungsschutz

Bedarf/Problem und Zielgruppe

Krisenstäbe und Führungsorgane auf Stufe Kanton und Gemeinde müssen regelmässig Krisen- oder Notlagesituationen üben (KFO, KFS, RFO, GFO, etc). Diese Übungen benötigen detallierte Szenarien und Drehbücher als Übungsgrundlage, aber entsprechende Szenarien, Übungsmeldungen und Abläufe zu erstellen ist aufwändig. Betroffen sind Gemeindeführungsstäbe, kantonale Führungsstäbe und die das BABS.

(Nicht) verfügbare Daten

Verfügbar (für Prototyp, soweit öffentlich oder am Hackathon zugänglich): • Detailierte Gefährdungsszenarien der nationalen Risikoanalyse KNS www.risk-ch.ch/matrix • Übungsformat einer möglichen Tabletop-Übung (Forum für Wissen 2025: 73–86 doi.org/10.55419/wsl:39744; https://www.dora.lib4ri.ch/wsl/dload/wsl:39736/PDF/ ) • Ereignisanalysen des BAFU (Ereignisanalysen Hochwasser-Ereignisse etc.)

Nicht verfügbar oder klärungsbedürftig (kann Teil der Challenge sein): • Weitere öffentlich zugängliche Unterlagen zu vergangenen relevanten Ereignissen im In- und Ausland • Öffentlich zugängliche Unterlagen von vergangenen Übungen. • Spezifische Informationen auf Regionen oder Gebiete runtergebrochen (Szenario-relevante Informationen zu den geographischen Gegebenheiten, Bevölkerungsdichte, Infrastrukturknotenpunkte etc.)

Erwarteter Nutzen

• Ein KI-gestützter Szenario-Generator, der bei der Erstellung von Übungsgrundlagen und Material wie Übungszenario, Drehbuch und Übungsmeldungen unterstüzen kann, würde einen grossen Teil der Übungsvorbereitung abnehmen und viel Zeit bei der Erstellung von Übungen ersparen. Diese würde es erlauben mit bestehenden personellen Resourcen mehr Übungen durchzuführen, was sich wiederum positiv auf die Fähigkeiten und Erprobtheit der Führungsorgane im Bevölkerungsschutz auswirkt. • Gemeinde- und Kantonsstäbe und Fachstellen erhalten ein Werkzeug zur Erstellung konsistenter, nachvollziehbarer Übungsszenarien mit klarer Quellenlage. • Zivilschutzorganisationen könnten von den Szenarien und Meldung für Ausbildungszwecke profitieren. • Die Privatwirtschaft könnte dieses Tool für BCM-Zwecke nutzen.

Ziel für den Hackathon

• Prototyp “Bevölkerungsschutz Szenario Generator”: KI-gestützter Generator von Übungsszenarien für Krisenstäbe im Bevölkerungsschutz • Inhaltlicher Mindestumfang: Gefährdungsspezifisches Übungsszenario mit 2 bis 4 Eskalationsstufen. Optional: Szenarioanpassungen bezogen auf regionalen Unterschieden, automatisierte Meldungen und Einsatzberichte, fortgeschrittene Randomisierung möglicher Gefährdungen basierend auf Eintrittswahrscheinlichkeiten der naitonalen Risikoanalyse, Übersetzung in FR und IT. • Technischer Mindestumfang: reproduzierbare Pipeline (Datenbezug, Aggregation, Template), lauffähig mit offenen oder am Hackathon bereitgestellten Daten.

Lösungsansätze

Mögliche Ansätze: • AI-Chatbot, Custom GPT, Claude Project • Übungsvorlage basierend auf vergangenen Tabletop-Übungen: feste Struktur (Ausganglage, Eskalationsstufen). • Qualität: Anzeige von Quellenangaben.

Bereits ausprobiert (realistisch formulierbar, ohne Überclaim): • Erster Proof-of-Concept mit Claude Projekt

Einschränkungen

• Datenzugang und Lizenzen: Es dürfen nur Daten genutzt werden, die offen sind oder für den Hackathon rechtlich und technisch freigegeben werden; keine personenbezogenen oder vertraulichen Verwaltungsdaten. • Nachvollziehbarkeit: Ergebnisse müssen reproduzierbar sein (Code, Datenquellen, Parameter, Versionen), damit eine spätere Integration möglich ist. • Quellenpflicht: Jede Kennzahl, Karte und Textaussage im Übungsszenario muss auf klar benannte Datenquellen und Datenstände verweisen; keine nicht belegten Interpretationen. • Scope: Fokus auf Prototyp statt Vollabdeckung aller Themen. • Architektur: Möglichst offene Standards, einfache Deploybarkeit, keine harten Abhängigkeiten von proprietären Systemen, die in der Verwaltung nicht betrieben werden können.

Nachhaltigkeit

• Weiterverwendung: Der Prototyp soll als Grundlage für einen Piloten dienen und für geplante kantonale Übungen eingesetzt werden, falls technisch und organisatorisch tragfähig. • Ressourcen intern: Bereitstellung von fachlicher Begleitung und Produktverantwortung grob 1 bis 2 Personen mit Teilpensum über mehrere Wochen nach dem Hackathon, Budget primär über Arbeitszeit. • Einbezug Teilnehmende: Fortführung über öffentliches Repository, kurze Follow-up Sessions. • Das Hackathon-Team wird für seinen Beitrag anerkannt

All attendees, sponsors, partners, volunteers and staff at our hackathon are required to agree with the Hack Code of Conduct. Organisers will enforce this code throughout the event. We expect cooperation from all participants to ensure a safe environment for everybody.

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