EDAta - mehr Daten, bessere Diplomatie.

Nutzung externer offener Datenquellen zur Ableitung von Erkenntnissen für die Aussenpolitik.

EDA-STS

Bedarf/Problem und Zielgruppe

Für die Diplomatie der Schweiz stehen zahlreiche Datenquellen (z. B. IMF, World Bank, OECD, nationale Statistiken) zur Verfügung. Diese sind jedoch fragmentiert, unterschiedlich strukturiert und schwer kombinierbar. Dadurch entsteht ein hoher manueller Aufwand und wichtige Zusammenhänge für die datenbasierte Analyse bleiben ungenutzt. Betroffen sind insbesondere Mitarbeitende im EDA, in anderen Departementen sowie im Vertretungsnetz der Schweiz im Ausland, die regelmässig Länderanalysen, Berichte und Entscheidungsgrundlagen erarbeiten.

(Nicht) verfügbare Daten

Verfügbar sind zahlreiche offene Datenquellen wie IMF, World Bank, OECD, UNDP, SIPRI, sowie nationale Daten (BFS, SNB, SEM). Teilweise sind diese über APIs oder Downloads zugänglich. Nicht verfügbar bzw. eingeschränkt sind interne Daten oder lizenzpflichtige Quellen, die nur eingeschränkt genutzt werden können. Die Integration und Harmonisierung dieser Daten ist Teil der Challenge.

Erwarteter Nutzen

Daten könnten systematisch genutzt und kombiniert werden. Es entstünden strukturierte Länder- und Themenprofile, Trends und Vergleiche. Entscheidungsprozesse würden schneller, fundierter und datenbasierter erfolgen.

Ziel für den Hackathon

Ziel ist die Entwicklung eines Prototyps eines Datenportals, das verschiedene Datenquellen integriert, strukturiert darstellt und daraus Erkenntnisse sowie Synthesen (z. B. Trends, Vergleiche, Handlungshinweise) ableitet.

Lösungsansätze

Mögliche Ansätze sind Datenaggregation (APIs, Scraping), Datenmodellierung, Visualisierung (Dashboards) sowie Einsatz von KI zur automatischen Analyse und Zusammenfassung. Erste Ansätze bestehen in bestehenden Länderseiten (CH@World) und punktuellen Datenanalysen, jedoch ohne integrierte Gesamtsicht.

Einschränkungen

Es dürfen nur frei zugängliche oder bereitgestellte Daten genutzt werden. Datenschutz und Lizenzbedingungen sind zu beachten. Der Fokus liegt auf einem Prototyp (kein produktiver Einsatz). Lösungen sollen modular und erweiterbar sein.

Nachhaltigkeit

Die Ergebnisse sollen intern weiterverwendet und in bestehende Plattformen (z. B. PowerBI, CH@World) integriert werden. Es können Ressourcen für eine Weiterentwicklung (Arbeitszeit, fachliche Begleitung) bereitgestellt werden. Eine Weiterarbeit mit interessierten Teilnehmenden ist nicht ausgeschlossen.

All attendees, sponsors, partners, volunteers and staff at our hackathon are required to agree with the Hack Code of Conduct. Organisers will enforce this code throughout the event. We expect cooperation from all participants to ensure a safe environment for everybody.

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