Dezentrale digitale Behördenkommunikation

Dezentrale digitale Behördenkommunikation mit Solid Pods und optionaler E-ID Integration.

ti&m AG

Bedarf/Problem und Zielgruppe

Die heutige digitale Behördenkommunikation ist fragmentiert: Bürgerinnen und Bürger nutzen unterschiedliche Portale, Logins und Kanäle je nach Behörde. Dies erschwert den Zugang, reduziert die Nutzerfreundlichkeit und schafft Abhängigkeiten von zentralen Plattformen. Betroffen sind insbesondere Einwohnerinnen und Einwohner, Unternehmen sowie Behörden auf kommunaler, kantonaler und nationaler Ebene.

(Nicht) verfügbare Daten

Verfügbar sind öffentlich bekannte Standards und Technologien wie Solid Pods, Verifiable Credentials, E-ID-Grundlagen sowie offene Schnittstellenkonzepte. Für einen Prototyp reichen synthetische Testdaten wie Steuerbescheide, Verfügungen oder Mitteilungen. Nicht verfügbar bzw. abzuklären sind produktive Verwaltungsdaten, bestehende Behördenschnittstellen, reale Zustellprozesse sowie zukünftige E-ID-Integrationen.

Erwarteter Nutzen

Bürgerinnen und Bürger hätten einen zentralen, selbst kontrollierten digitalen Briefkasten für Behördenkommunikation – unabhängig von einzelnen Portalen. Der Zugang zu staatlichen Leistungen würde einfacher, sicherer und nutzerfreundlicher. Behörden könnten standardisiert, interoperabel und effizient kommunizieren, während Datenhoheit, Transparenz und digitale Souveränität gestärkt würden

Ziel für den Hackathon

Ziel ist die Entwicklung eines klickbaren Prototyps oder End-to-End-Demos für eine dezentrale Behördenkommunikation auf Basis von Solid Pods. Gezeigt werden soll, wie eine Behörde ein Dokument sicher zustellt und wie Bürgerinnen und Bürger dieses nutzerfreundlich abrufen, verwalten und freigeben können. Zudem soll die technische Machbarkeit, Sicherheit und Interoperabilität des Konzepts validiert werden.

Lösungsansätze

Mögliche Lösungsansätze sind zentrale Zustellplattformen, klassische E-Government-Portale, E-Mail-basierte Kommunikation oder dezentrale Modelle mit Solid Pods und Verifiable Credentials. Bereits bekannt sind zentrale Ansätze wie „Meine digitale Post“ oder kantonale Portallösungen. Im Hackathon soll gezielt der dezentrale Ansatz mit Solid Pods, offenen Standards und optionaler E-ID prototypisch umgesetzt und mit bestehenden Modellen verglichen werden.

Einschränkungen

Zu beachten sind Datenschutz, Informationssicherheit und der rechtskonforme Umgang mit behördlichen Daten. Für den Hackathon sollten deshalb nur synthetische oder anonymisierte Testdaten verwendet werden. Die Lösung sollte auf offenen Standards, dokumentierten Schnittstellen und einer modularen Architektur basieren, damit Ergebnisse später weiterentwickelt und in bestehende Behördenlandschaften integriert werden können.

Nachhaltigkeit

Nach dem Hackathon werden die Ergebnisse dokumentiert und als Grundlage für eine mögliche Weiterentwicklung des Konzepts bewertet. Je nach Reifegrad kann ein Proof-of-Concept in eine weiterführende Pilotierung überführt werden.

Für eine mögliche Weiterentwicklung können begrenzte interne Ressourcen für Konzeptarbeit, technische Evaluierung und Architekturweiterentwicklung bereitgestellt werden. Ein fixes Budget oder dedizierte Projektmittel sind aktuell noch nicht definiert.

Teilnehmer:innen können bei Interesse in eine weiterführende Ideation- oder Pilotierungsphase eingebunden werden, z. B. über Workshops, technische Reviews oder eine spätere Open-Innovation- bzw. Community-Zusammenarbeit.

All attendees, sponsors, partners, volunteers and staff at our hackathon are required to agree with the Hack Code of Conduct. Organisers will enforce this code throughout the event. We expect cooperation from all participants to ensure a safe environment for everybody.

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